BürgerInnen und die Kommunalverwaltung arbeitet bei vielen Projekten Hand in Hand: Projekte im Kulturbereich, Stadtplanung, Haushaltsplanung oder sogar die Organisation eines Stadtfestes. Aber welche Projekte sind für digitales Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung ideal ausgerichtet?

1. Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturprojekten

Stadtplanung ist ein Thema, das normalerweise von großem Interesse und direkter Betroffenheit geprägt ist. Ein neues Gebäude oder eine ausgebaute Straße kann Zustimmung oder aber auch Ablehnung erfahren. Einige möchten schneller mit ihrem Auto vorankommen, andere möchten leichter einen freien Parkplatz finden und wieder andere würden am liebsten gar keine Fahrzeuge vor ihrem Haus haben. Die städtischen Haushaltsmittel sind darüberhinaus begrenzt, sodass es notwendig ist, an Kompromissen zu arbeiten. Eine digitale Plattform kann Städten helfen, diese unterschiedliche Meinungen zusammen zu bringen. Nicht jeder kann an klassischen Bürgerversammlungen teilnehmen: Anwohner sind durch weitere Verpflichtungen eingespannt und Pendler benötigen Zeit, um vor Ort anwesend sein zu können. Auf einer digitalen Plattform können alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten, während die Stadt die Diskussionen einfach moderieren und verwalten kann.

Ein Beispiel für ein Infrastrukturprojekt kann auch die Umgestaltung eines städtischen Parks wie in der belgischen Stadt Hasselt sein. Mit den Ideen der Bürgerinnen und Bürgern bekommt der Park sein eigenes Erscheinungsbild und die Bewohner identifizieren sich mehr mit ihrem Park. Über 100 Ideen wurden eingereicht und die ersten werden aktuell umgesetzt. Städtische Haushaltsmittel – wirklich für die Bürgerinnen und Bürger eingesetzt.

2. Bürgerschaftliches Engagement beim Bürgerhaushalt

Finanzielle Mittel sind begrenzt und natürlich gilt das umso für Städte. Sie haben viele unterschiedliche Kostenstellen und müssen das Steuergeld bedacht investieren. Aber wie können die Bürgerinnen und Bürger dabei helfen? Ganz einfach: sie kennen die Stadt am besten. Sie leben, arbeiten und verbringen ihre Freizeit dort, sodass sie tagtäglich sehen können, wo eventuell Geld falsch investiert worden ist. Nicht nur um Kosten zu senken, sondern auch beim aktiven Investieren kann solch eine digitale Bürgerbeteiligungsplattform helfen. Die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung äußern ihre Ideen und sammeln dort hierfür Stimmen. Nur die Ideen mit den meisten Stimmen werden anschließend im Rathaus diskutiert, um eine Umsetzung realisieren zu können. Automatische Berichte machen es einfach mit großen Datenmengen zu arbeiten, sodass keine weiteren personellen Ressourcen benötigt werden. Die ganze Stadt kann durch die „Beratungsdienstleistung“ der Bürgerinnen und Bürger profitieren. 

Das Dänische Wirtschaftsministerium nutzt zum Beispiel die digitale Bürgerbeteiligungsplattform von CitizenLab, um die besten Konditionen für eine zukunftsorientierte Gesellschaft zu erarbeiten. Die besten Ideen werden für die Realisierung unter anderem finanziell gefördert.

Sie wollen mehr über das Thema Bürgerhaushalt wissen? Lesen Sie unseren Blogartikel.

3. Bürgerbeteiligung beim Stadtentwicklungskonzept

Bürgerbeteiligung bei Ihrem Stadtentwicklungskonzept? Ein weites Feld mit einer Vielzahl von Themen: ein neuer Stadtteil, ein neues Marketingkonzept, um mehr Touristen anzulocken oder ein neue Ausrichtung des Stadtkerns. Diese Themen beinhalten viele unterschiedliche Kategorien wie Kultur, Umwelt, Einkaufen oder Sport. Aufgrund des großen Interesses von Seiten der Bürgerinnen und Bürger bei solchen Projekten ist es nicht möglich dies nur durch klassische Bürgerversammlungen abbilden zu können. Die online Bürgerbeteiligungsplattform von CitizenLab arbeitet einerseits mit Projekten und andererseits zusätzlich noch mit Kategorien. Die Bürgerinnen und Bürger können ihre Idee einer Kategorie zuordnen. Dies und automatisierte Berichte machen es für die Stadtverwaltung sehr einfach die Ideen auszuwerten.

Expertenvorträge und Bürgerworkshops sind großartig, um sich informieren und inspirieren zu lassen, wie es Lüttich für ihren Masterplan der Stadt getan hat. In lediglich vier Monaten gingen mehr als 1.000 Ideen ein, die beinahe 100.000 Stimmen auf der Plattform erhielten. 30.000 Bürgerinnen und Bürger informierten sich – sind solche Zahlen und Erfolge überhaupt ohne eine online Plattform realisierbar? Aber auch offene dauerhafte Projekte ermöglichen es Ideen von unten nach oben wachsen zu lassen und somit die Stadt nachhaltig lebenswerter zu gestalten. Eine digitale Bürgerbeteiligungsplattform ist hierfür das richtige Werkzeug.

4. Bürgerbeteiligung bei der Mobilität

Jeder unternimmt im Durchschnitt mehr als drei Wege am Tag. Angefangen beim Arbeitsweg über den Einkauf bis zur Freizeitausübung verbringt jeder mehr als eine Stunde durchschnittlich um von A nach B zu gelangen (Mobilität in Deutschland, 2008). Staus, überfüllte Busse oder Fahrradwege, die in einem schlechten Zustand sind; beinahe jeder meint, dass sie oder er es besser machen könnte. Auch der Verwaltung ist es nicht möglich alle Sachverhalte zu kennen, sodass sie auf die Hinweise der Bevölkerung angewiesen ist. In der Straßenbahn ist es einfach seinen Verbesserungsvorschlag zu äußern und auch gemeinsam an der Ausarbeitung zu arbeiten.

Die Region Brüssel nutzt CitizenLabs digitale Bürgerbeteiligungsplattform für den neuen Mobilitätsplan, um die Abfahrtszeiten zu optimieren, neue Haltestellen einzurichten oder neue Formen der Mobilität mit zu berücksichtigen. Gewöhnlicherweise legt die Stadt oder die Region alle paar Jahre die Bedingungen für den Verkehr und die Mobilität der Zukunft vor. Diese Ausarbeitung benötigt Zeit. Die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an einzubinden führt zu besseren Planungen, erfolgreicheren Umsetzungen und am Ende zu zufriedeneren und weniger gestressten Menschen. Aber nicht vergessen: als Fahrer bitte Ihre Idee erst nach der Fahrt äußern! 

5. Bürgerengagement in der Nachbarschaft

Große Städte bestehen aus vielen verschiedenen Stadtteilen und Nachbarschaften. Stadtteilbeauftragte werden von der Stadt ernannt, um sich um diesen Stadtteil zu kümmern. Die Erwartungen von den Bewohnern und der Politik sind groß. Jeder hat seine eigene ideale Vorstellung davon. Es ist nicht möglich Bürgerversammlungen jede Woche abzuhalten, aber neben großen Projekten gibt es noch viele kleinere Themen, wo es hilfreich ist eine einfache und schnelle Möglichkeit zu haben, seine Idee oder Anmerkung für den Stadtteil zu äußern. Karten und untergeordnete Projektseiten für die Stadtteile machen es realisierbar. Eine Stadtplattform – viele unterschiedliche lokale Projekte: vom Spielplatz über das Stadtteilfest bis zur Nachbarschaftshilfe beim Einkauf.

6. Bürgerschaftliches Engagement bei Kultur etc.

Eine Sonderausstellung im lokalen Museum, ein Festival der Kulturen mit der Partnerstadt oder kostenlose Sportaktivitäten für die Jugend. Es gibt so viele Möglichkeiten sich als Bürger zu engagieren. Und all diese Angeboten leben nur mit den Ideen der Bürgerinnen und Bürger. Eine online Plattform macht es einfach, Sympathisanten für einen speziellen Stand auf dem Stadtfest zu finden, einen gratis Sportverein zu gründen und so weiter. Es muss hierzu nicht immer einen konkreten Auftrag geben. Eine kleine Idee kann schnell und einfach zu einem Projekt führen: bottom-up und nicht top-down. Das ist was eine Stadt lebenswert, nachhaltig und zukunftsorientiert macht.

Und sonst?

CitizenLab App

Sie haben noch andere Projekte im Kopf? Großartig! Wir freuen uns auf Ihre gemachten Erfahrungen. Um mehr darüber zu erfahren was CitizenLab alles kann, klicken Sie bitte auf die Produktseite. Sie möchten mehr über die Fallstudien erfahren? Dann sind Sie hier richtig. Natürlich ist es hilfreich ein großes Hauptprojekt zu haben, aber wenn Sie einmal die digitale Bürgerbeteiligungsplattform von CitizenLab haben, können Sie so viele Projekte einrichten, wie Sie wollen. Ohne zusätzliche Kosten. Stadtteile und Kategorien halten die Plattform übersichtlich. Fragen Sie noch heute Ihre Demo an!

CitizenLab – Bürgerbeteiligung einfach gemacht.

There are currently no comments.