Wir sind im neuen Jahr angekommen. Damit ist es Zeit für das CitizenLab-Team nochmal zurückzublicken auf das vergangene Jahr und das richtige Tempo für 2018 zu setzen. Als Fürsprecher für Transparenz und offene Demokratie fänden wir es Schade, wenn wir dies nicht mit euch teilten.

E-Demokratie in mehr als 50 Städten

Zwischen unserer internationalen Expansion und dem Start von vielen Bürgerbeteiligungsplattformen, die Veränderung ermöglichten, haben wir wirklich das Gefühl, dass einen Eindruck in der lokalen Demokratie hinterleassen zu haben. Wir sind stolz darauf, diese Geschichten von geteilten Vorschlägen und engagierten Bürgern zu erzählen, wie diejenigen aus Lüttich oder Mons. Wir freuen uns auf die Arbeit in neuen Ländern im Rahmen unserer Expansion nach Deutschland, England, Frankreich und Kanada (in Vancouver).

Wie es so oft ist, sagen Zahlen oft mehr als Worte. Hier steht schwarz auf weiß, wie 2017 für uns war:

CitizenLab year in review 2017

Wir haben das Jahr mit großer Genugtuung abgeschlossen, weil wir die neue Version unserer Plattform nach vielen, vielen Monaten von Feedbacksammlung und -verarbeitung neu gestartet haben. Falls Sie noch keinen Blick darauf geworfen haben, überlegen Sie einmal, was Sie bis auf ein vereinfachtes und optimiertes Design erwarten würden?

  • Bürgerideen bilden nun den Kern der Erfahrung, mehr als jemals zuvor
  • Eine Plattform, die bessere Leistung bringt und bis zu 300% schneller reagiert
  • Mehr Bürgerengagement dank der verfeinerten strategischen Unterstützung unserer Beteiligungsspezialisten
  • Ein Arbeitsfluss zwischen Administrator und Nutzer, der noch intuitiver ist
  • Mehr Möglichkeiten, um den Bürger punktgenau und multimedial zu informieren, im Sinne einer erhöhten Transparenz der Entscheidungsfindung

Ihr zentraler Arbeitsraum der Bürgerbeteiligung

So stolz wir auf unsere neue Plattformversion auch sein mögen, sind wir dennoch überzeugt, dass dies lediglich die Grundlagen für ein umfassendes Bürgerbeteiligungs-Softwarepaket sind. Darum ist dies nur der Anfang. Im neuen Jahr 2018 werden wir uns auf die Ausweitung verschiedener Partizipationsmethoden konzentrieren. Wir wollen kommunale und regionale Verwaltungen auf jeder Stufe der Partizipations-Treppe, von top-down Information bis hin zur bottom-up Ko-Kreation, begleiten. Umfragen, Befragungen, kollaborative Ideen-Generierung, Kartierung, partizipatives Budget, und mehr.

Außerdem wird unsere Ideenverwaltung umgekrempelt. Zusammen mit unseren Auftraggeberinnen haben wir das Administratoren-Bedienungsfeld verbessert, sodass gebündelte Massenvorgänge Verwaltungsmitarbeitern Zeit sparen werden, wenn Sie gesammelte Ideen verarbeiten. Nachdem wir eine Auswahl an Ideen filtern, können wir jetzt massenhaft punktgenaues Feedback geben, den Ideen-Status vieler Ideen in Massenvorgängen aktualisieren, und Bürger-Input rekategorisieren – mit ein paar Klicks.

Tiefgreifende Prozessoptimierung der Bürgerbeteiligung durch Natural Language Processing (NLP)

Zudem nehmen wir es uns sehr zu Herzen, eine intuitivere Nutzererfahrung für die Plattform-Administratoren zu entwickeln, und zwar, wenn es um die Klassifizierung der Ideen geht. Aus unserer Erfahrung der Kollaboration mit Städten, die 10.000 bis 500.000 Einwohner/innen haben, haben wir folgenden Schluss gezogen. Während die derzeitige Plattform Gemeinden ermöglicht, mit ihren Bürgern zu interagieren, so muss sie ebenso verwaltungsinterne Input-Verarbeitungsvorgänge besser unterstützen.

Dank Spitzentechnologien in der Semantik, die auf künstlicher Intelligenz aufbauen, können manche Aufgaben, die heutzutage Sachbearbeiterinnen erledigen, etwa das Verwalten von einfachen Anfragen und die Abstimmung mit Kollegen, automatisiert werden. Weil sie effizienter durchgeführt werden, können Verwaltungsvorgänge verschlankt werden und Zeit gespart werden.

Deloitte hat vor Kurzem einen Bericht über KI-angereicherte Verwaltungseinheiten veröffentlicht, in dem sie zu dem Schluss kamen, dass maschinelles Lernen und Natural Language Processing uns helfen können, bis zu 1,2 Milliarden Arbeitsstunden freizuschaufeln und bis zu 34 Milliarden Euro jedes Jahr in Verwaltungen einzusparen.

Darum wird CitizenLab in 2018 seine Forschung und Entwicklung von Spracherkennungsalorithmen weiter ausbauen, unterstützt von öffentlichen Geldern, sodass wir noch besser Seit and Seit mit Verwaltungsangestellten und Beamten stehen können, wenn es darum geht, etwas mit dem Input der Bürger anzufangen und partizipative Vorgänge in Arbeitsströme zu integrieren.

Lassen Sie uns in 2018 miteinander zusammenarbeiten

Mit mehr als 50 Städten an Bord hoffen wir, dass wir die digitalen Fundamente für erneuerte lokale Demokratien installieren. Auf dieser Reise sind wir ständig auf der Suche nach Städten, mit denen wir unser Produkt zusammen erschaffen, und Partnerinnen, mit denen wir technologisch und geschäftlich integrieren, damit wir ein Angebot bauen, dass die Bedürfnisse aller Beteiligten abdeckt.

Außerdem suchen wir im ersten Quartal in Brüssel nach einer Marketingleiterin/einem Marketingleiter sowie eine Frontend-Ingenieurin/einen Frontend-Ingenieur – bitte melden Sie sich, wenn Sie neugierig sind.

Wir hoffen mit Ihnen in 2018 zusammen zu arbeiten und Ihnen zu helfen einen digitalen Arbeitsraum für Bürgerbeteiligung zu schaffen.

Beste Grüße,

Wietse und das ganze CitizenLab-Team

There are currently no comments.