Jeder hat schon einmal etwas von „Crowd Sourcing“ gehört, das Verfahren, ein „Publikum“ oder eine Gruppe für ein gemeinsames Ziel zu gewinnen – oft ist das sehr innovativ, problemlösend und effizient. Dank des modernen Internets und seiner wachsenden Vernetzung ist es für Einzelpersonen nun leichter als je zuvor, kollektiv dazu beizutragen. Das Internet und die sozialen Medien haben Organisationen ihren Interessenvertreter näher gebracht und damit die Grundlage für neue Formen der Zusammenarbeit und Wertschöpfung wie nie zuvor geschaffen – von denen das „Citizen Sourcing“ oder auf gut Deutsch: Bürgerbeteiligung das beste Beispiel ist.

Citizen Sourcing

Citizen Sourcing ist die von Regierungen angewandte Crowd Sourcing-Praxis mit dem Ziel, die kollektive Intelligenz der Bürger anzuzapfen. Durch diese Bürgerbeteiligung können Regierungen Ideen, Vorschläge und Meinungen von ihren Bürgern sammeln – und so eine dauerhafte Kommunikationsschleife schaffen.

[clickToTweet tweet=“Warum citizensourcing letztlich Bürgerbeteiligung ist:“ quote=“Städte sind voller kollektiver Intelligenz. Dank moderner Technologien ist es an der Zeit, die Weisheit der Masse zu nutzen. „]

Gestern

Seit dem 18. Jahrhundert gibt es bereits gegenwärtige Hilfsmittel, um die Bürger in die öffentliche Politik einzubinden: Bürgerversammlungen, persönliche Besuche, Telefonanrufe oder bürokratische Formulare. All diese Arten des Engagements sind zeitaufwendig, ineffektiv und teuer.

Gute Ideen und wertvolle Rückmeldungen gehen verloren, weil diese Formen des Engagements sowohl für die Bürger als auch für die Städte mit zu viel Aufwand verbunden sind. Stattdessen findet die Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Bürgern privat statt. Bürger können aber nicht miteinander darüber kommunizieren, wie sie ihre Stadt verbessern möchten.

Heute

Die Fortschritte in der Technologie haben die Organisation von Gesellschaften neu strukturiert; Wir leben in einem digitales Zeitalter, in dem die Bürger über Netzwerke miteinander verbunden sind. Dies schafft ungeahnte Möglichkeiten für Städte, ihren Bürgern näher zu kommen und ihnen besser zu dienen. In den letzten Jahren haben mehrere Städte versucht, eine starke Online-Präsenz in den sozialen Medien aufzubauen.

Sie haben jedoch realisiert, dass die Kommunikation mit ihren Bürgern über Twitter und Facebook bei weitem nicht optimal ist. Nachrichten gehen verloren in der Informationsflut, die diese Plattformen prägen, was zu einem Mangel an strukturierter Kommunikation führt.

Morgen

Stellen Sie sich nun einmal vor, dass Ihre Meetings im Rathaus online stattfinden könnten … aber dann rund um die Uhr, von jedem möglichen Gerät aus erreichbar. Citizen Sourcing/Bürgerbeteiligung auf einer dedizierten Plattform ist eine kostengünstige Möglichkeit für Städte, wertvolle Beiträge in Form von Ideen, Feedback und Meinungen von ihren Bürgern zu erhalten.

Während sich nur ein sehr geringer Teil der Bürger an der zeitintensiven Offline-Teilnahme beteiligt, ermöglicht es Ihnen eine Online-Plattform, Ihre Reichweite um das Zehnfache zu erhöhen. Sie erreichen ein Publikum von Bürgern, das Sie zuvor nicht erreichen konnten. Das macht eine Online-Plattform zu einer notwendigen Ergänzung für die bereits vorhandenen Offline-Kanäle in jeder Stadt.

Wenn Bürger ihre Ideen auf einfache und unterhaltsame Art und Weise teilen können und für ihre wertvollen Beitrag belohnt werden, dann wird die Weisheit der Masse wirklich ausgeschöpft.

Der unmittelbare Nutzen für die Städte ist klar: diese neuen urbanen Ideen des Crowd Sourcings treiben ausgezeichnete Innovationen voran. Mindestens genauso wichtig wie die Tatsache, dass Sie einen neuen Kanal für Vorschläge anbieten ist, dass dieses Engagement zu einem besseren Verständnis der unterschiedlichen Bedürfnisse der Bürger führt.

 

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